Was genau ist unter „Psychotherapie“ zu verstehen?

Das Wort Psychotherapie setzt sich zusammen aus griech. Psyche („Seele“) und therapeia. Zur Zeit des griechischen Philosophen Platon bedeutete therapeia „begleiten, dienen“, Psychotherapie somit „die Seele begleiten, der Seele dienen“. Ab dem 18. Jh. Wurde der Begriff „Therapie“ eher im Sinne von „Heilung oder Linderung einer Erkrankung“ verwendet.

Ich verstehe meine Ausübung als Heilpraktikerin (Psychotherapie) nach Platons Verständnis als Dienerin bzw. Begleiterin der Seele. Nicht ich heile Ihre Seele! Sehen Sie mich als achtsame Begleiterin und Weggefährtin, die Ihnen hilft, Ihre psychischen Probleme zu lindern und Ihrer Seele auf diese Weise Heilung zukommen lässt.

Gesprächspsychotherapie nach Rogers

Als Begründer der klientenzentrierten Psychotherapie gilt der amerikanische Psychotherapeut und Psychologe Carl R. Rogers (1902–1987). Rogers zählte zu den wichtigsten Akteuren der humanistischen Psychologie.

„Wenn Dir jemand wirklich zuhört, ohne dich zu verurteilen, ohne dass er den Versuch macht, die Verantwortung für Dich zu übernehmen oder Dich nach seinen Mustern zu formen – dann fühlt sich das verdammt gut an. Jedes Mal, wenn mir zugehört wird und ich verstanden werde, kann ich meine Welt mit neuen Augen sehen und weiterkommen. Es ist erstaunlich, wie scheinbar unlösbare Dinge doch zu bewältigen sind, wenn jemand zuhört.“ Carl R. Rogers

Durch das tiefe Verständnis, das ich Ihnen in unserer Zusammenarbeit entgegenbringe, wird Ihnen ein Raum für Ihr eigenes Dasein gegeben. In diesem Gesprächssetting können Sie sich selbst erfahren und in Ihrer Ganzheit anwesend sein. Diese Erfahrung kann dazu führen, dass all Ihre Gefühle von Ihnen wahrgenommen und (vielleicht zum ersten Mal) geäußert werden. Alles darf da sein – ohne Bewertung!

Meine wertfreie Haltung und Akzeptanz fördert Ihre Selbstakzeptanz, Ihre Selbstakzeptanz fördert Ihr Gewahrwerden und Ihr Gewahrwerden fördert Ihre Entwicklung.

Kundalini-Yoga-Therapie

Als Yogatherapeutin steht mir ein großer „Werkzeugkasten“ mit zahllosen Übungen zur Verfügung. Je nach Bedarf setzte ich verschiedenen Asanas (Körperstellungen), Pranayamas (Atemübungen) und Mudras (Handbewegungen und Handstellungen) ein um Sie in Ihrem Heilungsprozess zu begleiten.

In der Yoga-Therapie lernen Sie Ihre Körperempfindungen ganz bewusst wahrzunehmen. Auf der Suche nach Quellen und Ursachen persönlicher Probleme nutzen wir Ihren Körper als Kompass. Ausgangspunkt ist die Tatsache, dass belastende Erlebnisse körperliche Reaktionen hervorrufen (Angstschweiß, Beklemmungen im Brustraum, Druck in der Magengegend, stockender Atem, weiche Knie etc.). Während die auslösenden Ereignisse oft vergessen oder verdrängt werden, bleiben die Körpersignale erhalten, sodass man sich auf sie konzentrieren kann. Die körperlichen Empfindungen werden dann zu einem Pfad, auf dem man der Lösung des Problems näherkommt. Die Bewusstmachung der Ursache lässt eine neue Sicht auf das Problem zu und eröffnet – oft schon während der Sitzung – Wege zur Lösung, die vorher blockiert waren.

Nach den Sitzungen nehmen Sie die Inspiration mit nach Hause und führen die empfohlenen Übungen daheim durch. Im Verlaufe der Therapie können wir gemeinsam immer tiefer in Ihre Themen eintauchen und sie heilen. Langsam lernen Sie, negative Aspekte Ihres Lebens bewusst wahrzunehmen und zu verändern und/oder Ihren Körper bei der Genesung zu unterstützen.

Ernährungstherapie

Nicht nur körperliche Erkrankungen stehen in einem engen Zusammenhang mit unserer Ernährung. Wussten Sie, dass Ihre Ernährung auch auf Ihre Stimmung, Ihre Konzentrationsfähigkeit, Ihren Schlaf, Ihre Kreativität und auf Ihre Persönlichkeit Einfluss nimmt?

Wie kann das sein?
Unser Nervensystem im Darm und unsere Darmbakterien bilden 95 % des Glückshormons Serotonin in unserem Körper und genauso viel Dopamin wie unser Gehirn. Diese chemischen Substanzen haben einen starken Einfluss auf Ihre Stimmung. 

Unser Verdauungstrankt enthält 200 bis 600 Millionen Nervenzellen. 90 % der Signale werden über den Vagusnerv ans Gehirn gesendet (und nicht umgekehrt). Das heißt: Unser Darm und unsere Verdauungsprozesse haben Einfluss darauf, was wir denken und wie wir uns fühlen!

Eine Ernährungsumstellung ist ein machtvolles Instrument um uns rundum wohler zu fühlen… Doch wie steht es Momentan um unsere Ernährungsweise?
Wir leben in einer Überflussgesellschaft und sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Wir „verhungern“ am gedeckten Tisch und erkranken immer mehr, trotz einem vorher nie dagewesenen Angebot an Nahrung. Die sogenannten Zivilisationskrankheiten in den Industrieländern sind in den letzten Jahrzehnten extrem angestiegen und sollen weiter steigen. Wie können wir diesen Weg verlassen? Eine andere Richtung einschlagen? Einen Weg gehen, dessen Ziel ein vitales, genussvolles und glückliches Leben ist.

Diesen Weg möchte ich mit Ihnen gehen!
Er führt uns aus meiner Überzeugung heraus weg von den Industrieprodukten und zurück zum Wesentlichen, zum Ursprung unserer Nahrungsquellen. Dieser Ursprung unserer Nahrung besteht zu einem großen Anteil aus einer pflanzlich vollwertigen frischen Kost. Zusammen wollen wir Veränderungen in Ihr Leben bringen, die Sie langfristig erfüllen. Deshalb ist es wichtig ein Konzept für Sie und mit Ihnen zu entwickeln welches Sie gut in Ihren Alltag integrieren können. Nur wenn Sie sich auf Ihrem neuen Weg wohlfühlen, können Sie ihn auch langfristig gehen.

Meine Arbeit mit Ihnen wird auf verschiedenen Ebenen, also ganzheitlich erfolgen. Der Bezug zur Natur wird sich nicht „nur“ in der Auswahl unserer Lebensmittel, sondern auch in anderen Bereichen widerspiegeln. Denn auch das Sonnenlicht (Vitamin D und Lebensenergie) und die Luft die wir atmen (Sauerstoff/Prana) ist ein Teil unserer Nahrung. Wir wollen alles was wir zu uns nehmen wieder bewusster wahrnehmen. Durch dieses kurze Innehalten nehmen wir nicht nur unser Essen, sondern auch unseren Körper und unsere Bedürfnisse bewusster wahr. Die Achtsamkeit, die wir der Auswahl unserer Lebensmittel entgegenbringen, dürfen wir auch uns selbst schenken.

Honorar 

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